Das Fahrzeug wurde im Detail fertiggestellt und alle Abauteile wie Scheinwerfer, Heckspoiler, Dichtungen, Diffusoren, Haubenverschlüsse, Sitz, Gurt, Abschleppöse etc. anpepasst und montiert.
Die Frontschürze ruht auf eigens angefertigten Alu Pralldämpfern und wird mit sechs Dreh-Schnellverschlüssen befestigt. Sie kann somit von einer Person binnen Sekunden montiert und demontiert werden.
Nach Montage der Achsen mit Fahrwerk, Felgen und Bremsanlage, der Auspuffanlage und des Cockpits durch den Kunden trat das Fahrzeug nach einer abschließenden Endkontrolle in seinem luxuriösen Planentrailer die Heimreise nach Vorarlberg an.
Nachdem die Lackierarbeiten einen erfolgreichen Abschluss gefunden hatten ging es an den Zusammenbau der Karosse. Eine besondere Herausforderung war hierbei die Anpassung der Spaltmaße da ja alle Anbauteile wie Türen, Hauben, Kotflügel etc. Neuteile aus GFK oder Carbon waren und wir so keinen fixen Ausgangspunkt mehr hatten.
Unter Investition einiger nervenaufreibender Arbeitsstunden konnten wir die Positionierung der Teile und die Spaltmaße auf ein für die Qualität und Passformder verbauten Teile mehr als akzeptables Maß bringen.
Zum Abschluß der Montage der Karosserieteile wurde das neue Carbon Dach aufgeklebt und vernietet.
Als die Karosse innen komplett in den neuen Farbton getaucht war wurden mit mehreren Lampen alle Bereiche des Innenraumes und der Sicherheitszelle penibel ausgeleuchtet und kontrolliert um letzte Unregelmäßigkeiten im Lackkleid feststellen zu können.
Nachdem der Farbauftrag abgesegnet worden war kam mit der Klarlackversiegelung die finale Schicht auf den Evo Innenraum.
Dies stellte sich als abermals problematisch heraus, da der Klarlack sehr schnell und sehr gleichmäßig an alle Bereiche aufgebracht werden musste, um eine homogene Struktur und Optik zu gewährleisten. Schließlich wurde dieses Problem mit akrobatischem Einsatz unseres Lackierers im Fahrzeuginnenraum und gleichzeitiger Lackierung eines zweiten Lackierers von Aussen gelöst.
Der Bodenbereich im Innenraum wurde abschließend von Aussen Klarlackversiegelt.
Nach dem Verspachteln, Füllern und Schleifen der gesamten Karosse und aller Anbauteile incl. Anpassung letzter Unebenheiten in den Übergängen und Vorbereitung für Befestigungen konnte das Projekt endlich die Lackierbox in Beschlag nehmen.
Als erstes wurde der ausgewählte Grau-Metallic Farbton im Innenraum und an den Einstiegen aufgebracht, was sich vor allem im Bereich der Sicherheitszelle als sehr problematisch herausstellte, denn um wirklich in alle Ecken und Ritzen lackieren zu können stellten sich einige Streben und desöfteren der Farbbecher der Lackierpistole in den Weg.
Die Anprobe der Heckschürze brachte ebenso große Ernüchterung mit sich, das Teil hatte eine komplett andere Rundung als das Fahrzeug und konnte nur unter extremer Spannung an den Seitenwänden befestigt werden. Zudem variierten die Spaltmaße an Heckblech und Heckleuchten von 0 bis 10mm.
Um das Problem in den Griff zu bekommen und die Schürze normal montieren zu können gab es nur eine radikale Lösung. Die Scürze wurde in der Mitte geteilt, es wurde ein Teil herausgetrennt und die Schürze dann mit der passenden Rundung und spannungsfrei wieder zusammenlaminiert.
Nach einer Erstmontage aller Komponenten wurde festgestellt daß die Passform absolut nicht unseren Qualitätsstandards entspricht und jedes einzelne Teil überarbeitet werden muss. Als Ausgangsbasis für die Anpassungsarbeiten richteten wir die Türen ein und daraufhin die hinteren Seitenwände aufzukleben.
Hierzu wurde der komplette originale Radlauf aufgeschnitten und umgeschweißt. Daraufhin wurden am Fahrzeug zusätzliche Trägerbleche montiert und das Seitenteil anschließend nach Anpassung an die Rundungen und Auflaminieren zusätzlicher Klebeflächen mittels eines speziellen Klebers auf die blanke Seitenwand aufgeklebt und vernietet.
Im Anschluß daran wurden die Türaufsatze nach den Seitenwänden ausgerichtet, angepasst und ebenfalls verklebt und vernietet
Der Besitzer dieses Mitsubishi Lancer Evo VII wollte seinem Trackday Tool eine brutalere Optik verpassen und gleichzeitig das Gewicht senken und entschied sich hierzu für ein komplettes Bodykit von APR Performance aus den Staaten. Die Suche nach einem kompetenten Partner zur Montage und Lackierung der Teile brachte ihn zu uns.
Der Umbausatz besteht aus GFK Teilen (Schürzen vorne/ hinten, Türen, Kotflügel, hintere Seitenteile) und edlen Carbon Teilen (Haube, Haubeneinsätze, Dach, Heckklappe, Heckspoiler, Spoilerschwert vorne, Diffusor hinten).
Das Fahrzeug wurde vom Kunden als Rohkarosse mit bereits verbauter Sicherheitszelle und Sicherheitstank angeliefert. Als erstes wurden die diversen Anbauteile probemontiert und grob angepasst.
Nach Montage des Getriebes wurde die Ladeluftverrohrung fertiggestellt und alle fehlenden Teile montiert. Nachdem das Fahrzeug mit allen Betriebsstoffen befüllt und probegelaufen war ging es auf den Leistungsprüfstand.
Nach Leistungeinbußen verursacht durch eine defekte Lambdasonde und dem daraus resultierenden Notlauf konnten wir eine Maximalleistung von gut 460 PS ermitteln. Da der Kunde auf Dauerhaltbarkeit bedacht ist wurde der Ladedruck etwas verringert und eine weitere Messung mit knappen 400PS gefahren.
Leistungsdiagramme folgen nach.
Das verbaute Getriebe aus dem Golf V R32 wurde auf Kundenwunsch mit einer Peloquin Differenzialsperre versehen. Dazu wurde das Getriebe komplett zerlegt und das alte Differenzial ausgebaut. Da das originale Antriebsrad weiterhin Verwendung findet wurden die Befestigungsnieten aufgebohrt und das Rad mittels hochfester ARP Schrauben an das neue Differezial montiert. Nach Einstellen des Achsialspieles nach Herstellervorgabe konnte das getriebe wieder zusammengebaut, befüllt und montiert werden.
Die Frontscheinwerfer wurden ebenfalls in mühevoller Handarbeit komplett modifiziert. Die komplette Abblendlichteinheit auf beiden Seiten fiel weg und wurde durch Luftöffnungen ersetzt, welche direkt den Luftfilter bzw Ölkühler anströmen.
Auf Kundenwunsch erhielt der Corrado einen zweiten Sitz auf der Beifahrerseite, um gelegentlich Beifahrer für Schaufahrten o.Ä. mitzunehmen. Hierzu mussten die Feststellbreme und die Feuerlöscher versetzt werden. Die Position des Sitzes wurde möglichst tief und zentral im Fahrzeug gehalten, was einem tiefen Schwerpunkt zugute kommt.
Da der Fahrer bei hohen Aussentemperaturen über unmenschliche Temperaturbedingungen im Fahrzeuginneren klagte und sich provisorisch mit einem Frischluftschlauch von der Stoßstange quer durch den Motorraum in die Fahrgastzelle behelfen musste, haben wir das Fahrzeug mit einer Dachhutze aus Kohlefaser bestückt. Der Innenraum verfügt nun über zwei vom Fahrtwind direkt angeströmte Lüftungsdüsen welche in Neigung und Durchfluß verstellbar sind. In Kombination mit den Lüftungsschlitzen an den hinteren Seitenscheiben sollte sich ein angenehmes Innenraumklima ergeben.