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Leistungsprüfstang

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Dragster Twingo VR6 Turbo Umbau 2009 Teil 4

Als letzte Vorbereitung zur Erstellung der Negativformen für die Carbon Karosserie wurde eine dicke Schicht Folientrennmittel aufgetragen und darüber weitere vier Schichten Spritzpolyester als Top coat für die Negativform gelegt.
Nachdem diese Schichten vollständig getrocknet waren wurde die erste Schicht der Negativform aufgelegt. Hierzu verwenden wir in speziellem Laminier-Polyesterharz getränkte Glasfasermatten. Die Mattenstücke werden vorab mit Harz versetzt um sie geschmeidig zu machen und anschließend auf die Form gelegt und blasenfrei angetupft. Hier ist besonders bei der ersten Schicht größte Sorgfalt geboten denn die spätere Negativform wird nur so gut und genau wie diese erste Schicht.

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Dragster Twingo VR6 Turbo Umbau 2009 Teil 3

Nachdem die gewünschte Karosserieform feststand wurde sie Stück für Stück auf die andere Seite übertragen. Die Schwierigkeit bestand hierbei beide Seiten möglichst symmetrisch aufzubauen, und zwar ohne aufwändige Vermessungstechnik.
Die Karosserie wurde komplett verspachtelt und mehrmals dick gefüllert um eine möglichst optimale Ausgangsbasis zur Erstellung der Grundform zu erhalten.
Der nächste Schritt ist die Anfertigung der Negativformen.

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Dragster Twingo VR6 Turbo Umbau 2009 Teil 2

Sofern die Zeit es neben den aktuellen Kundenprojekten zulässt wird fieberhaft am Twingo Projekt weitergearbeitet. Da die Leistung in der kommenden Ausbaustufe um nochmal etwa 50% höher sein wird, haben wir auf spezielle Dragsterbereifung umgerüstet. Der Twingo rollt nun auf Toyo Proxes Drag Slicks in 25.0×9.0-15.
Die hinteren Seitenwände können die erheblich höhere und breitere Bereifung nicht mehr aufnehmen und so entschlossen wir uns zum Komplettumbau. Das Heck wird noch weiter in die Breite gezogen und die Radläufe höher angesetzt. Zudem wird die komplette Karosse in Carbon ausgeführt, die komplette Heckpartie einteilig als Flipheck.
Dazu wurde in aufwändiger Handarbeit mit Styropor und Bauschaum eine Grundform erstellt und angepasst.

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Dragster Twingo VR6 Turbo Umbau 2009 Teil 1

mini-189_8954.jpgNachdem in den ersten Testläufen 2008 sichergestellt wurde daß das Twingo Konzept so aufgeht wie wir uns das vorgestellt haben wird das Fahrzeug in den kommenden Monaten für die Saison 2009 vorbereitet. Die komplette Antriebstechnik wurde wieder ausgebaut um Platz für ein neues Antriebskonzept mit mehr Leistung und besseren Schaltzeiten zu machen, ebenso werden wir die Karosse wieder komplett überarbeiten, um rein Karosserietechnisch noch 80 – 100 kg einzusparen. Ein modernstes Antriebskonzept in Verbindung mit modernen Werkstoffen sollten aus dem kleinen Giftzwerg für 2009 ein konkurrenzfähiges Drag Fahrzeug machen. Der komplette Umbau und alle News werden Schritt für Schritt hier online gestellt.

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Nach insgesamt 16 Monatiger Bauzeit und diversen technischen Herausforderungen können wir nun unser neuestes Projekt, einen Renault Twingo, aufgebaut für Beschleunigungsrennen, auf die Rennstrecken loslassen. Die Basis für den Rennzwerg lieferte ein schrottreifer Twingo mit ursprünglich 54 PS. Die Karosse wurde komplett erleichtert, mit Überrollkäfig und Spoilerstoßstangen versehen und auf selbst entwickelte breite Kotflügel, hinten mit Lufteinlässen, umgerüstet um die breiten Drag Slicks in Verbindung mit einem von KW eigens nach Vorgaben entwickeltem Gewindefahrwerk aufnehmen zu können. Die Verglasung wurde bis auf die Windschutzscheibe durch leichte Makrolon Scheiben ersetzt. Im ursprünglichen Motorraum befinden sich ein 10lt Rennsport Sicherheitstank, Motorkühler mit Motorsport Lüfter und die Batterie. Der Innenraum wurde leergeräumt und mit einem Schalensitz mit H-Gurten und einem Eigenbau Schaltsystem bestückt. Die Instrumenteneinheit beeinhaltet einen Stack Drehzahlmesser mit Shiftlight, und Öltemperatur-,Öldruck-, Ladedruck-und Wassertemperaturinstrumente Im Heck des Fahrzeuges wurden Bodenblech und Seitenwände entfernt und ein Hilfsrahmen eingeschweißt, der die Motor/ Getriebeeinheit aufnimmt. Diese besteht aus einem VR6 Motor mit Turboaufladung (Garrett GT 3273 mit ATP Krümmer, PPH Ansaugbrücke, RS2 Düsen, 3“ Abgasanlage…) und einem R32 6 Gang Getriebe mit starrer Clutchnet Sinterkupplung und modifizierten Antriebswellen.
Eine erste Leistungsmessung mit Basisabstimmung ergab 413 PS und 510NM Drehmoment. Um die Leistung im oberen Drehzahlbereich länger halten zu können wird der Motor demnächst auf externes Wastegate mit elektronischer Ladedruckregelung umgerüstet. Mit dieser Konstellation und einer Feinabstimmung auf dem Prüfstand sollten 450PS machbar sein. In Kombination mit dem Leergewicht von knapp 900kg ergibt dies ein Leistungsgewicht von nur 2 kg/PS (Vergleich Porsche Carrera GT 2,25 kg/PS)
Ziel für die Saison 2009 wäre eine Gewichtsreduzierung um ca 80 – 100kg in Verbindung mit einer Leistungssteigerung auf standhafte 500PS (Leistungsgewicht 1,6 kg/PS)

Wassereinspritzung für Turbomotoren

Snow Performance Boost Cooler Eine noch wenig bekannte Möglichkeit ohne großen Kostenaufwand die Motorleistung für Verbrennungsmotoren zu steigern ,ist die Wasser-Alkoholeinspritzung.
Diese Art der Leistungssteigerung wurde schon bei den Messerschmitt Flugzeugen im zweiten Weltkrieg angewendet.Damit konnte beim Start und in der Luft durch Zuschalten der WAES die Leistung um ca 40% erhöht werden.
Heutzutage werden diese Systeme in diversen Motorsportfahrzeugen, sogar in der F1 bei Ferrari und Renault eingesetzt.Weitere Anwender finden sich im LKW Bereich und auch in Blockheizkraftwerken sind Wassereinspritzungen zu finden.
Das Wasser-Alkohol-Gemisch wird aus einem zusätzlichen kleinen Tank mittels einer Hochdruckpumpe über eine Zerstäuberdüse in den Ansaugtrakt kurz vor der Drosselklappe eingespritzt. Damit eine kontrollierte Einspritzung erfolgen kann, wird über einen Controller der momentane Ladedruck gemessen und bei Bedarf eingespritzt.Durch diesen fein zerstäubten Wassernebel wird die Temperatur der Ansaugluft herabgesetzt und dadurch eine Mehrleistung erzielt. Die Klopfgrenze des Motors wird weiter herabgesetzt und der Motor kann mit mehr Vorzündung betrieben werden ohne Schaden zu nehmen.
Weiterer Vorteil des WAES ist, daß die Ablagerungen im Motor (Ventile, Kolben)sich lösen.

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Tuning & Raceday 2008 Driving Camp Röthis Vorarlberg

Tuning & Raceday 2008 Driving Camp Röthis Vorarlberg Viertelmeile CTC Dragster Twingo VR6 TurboAm Sonntag, 14.09.2008 fand der dritte Tuning & Raceday im Driving Camp in Röthis, Vorarlberg statt. Da im Rahmen dieses Events ein 100mt. Beschleunigungsrennen stattfand, konnte sich das CTC Racing Team diese Chance nicht entgehen lassen und reiste mit seinem Twingo VR6 Turbo Dragster an.
Trotz nasser Strecke und Slickbereifung konnten die Piloten Fred und Christian Egger respektable Zeiten in den Asphalt brennen. Lt. Aussage der Fahrer wären mit Regenreifen noch bessere Zeiten möglich gewesen.


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Dragster Twingo VR6 Turbo Leistungsmessung

Dragster CTC Twingo VR6 Turbo LeistungsmessungUm eine Aussage über Leistung und Drehmoment treffen zu können wurde der Dragster Twingo am 11.09.2008 einer Leistungsmessung unterzogen. Bereits mit der Grundabstimmung stoppte der frisch geeichte Cartec Leistungsprüfstand erst bei der beeindruckenden Leistung von 412,8PS und einem Drehmoment von 510NM. Um die bei ca 6300 U/min abfallende Leistung länger zu halten wird das Fahrzeug auf elektronische Ladedruckregelung mit externem Wastegate umgerüstet. In Verbindung mit einer Feinabstimmung auf dem Prüfstand sollte eine Leistung von ca. 450 PS realistisch sein.

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